Sechs Tage voller Abwechslung erwartet Sie hier, zwischen dem Eisernen Tor und den Bergen des südlichen Banats. Die Reise führt durch drei völlig unterschiedliche Reviere:
Zunächst an die riesige, ruhige Donau bei Moldova Nouă, anschließend in die enge, eindrucksvolle Donauklamm und zum Abschluss in abgelegene Bergregionen zum Forellenfischen.
Jede Station bietet eigene Bedingungen, neue Landschaften und ein anderes Erlebnis. Unterkunft, Organisation und Zugang zu den besten Spots sind vorbereitet, sodass man sich vollständig auf die Zeit vor Ort konzentrieren kann. Das Programm ist so aufgebaut, dass es sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Angler funktioniert. Und dabei lernen Sie noch diese beeindruckende Gegend aus all ihren Perspektiven kennen.
Ab 1.000 € pro Person.
Im Bereich um Moldova Nouă erreicht die Donau ihre mitunter größte Breite und liegt bei etwa 1,5 bis über 2 Kilometer. Das Wasser wirkt hier wie ein See, mit meist ruhiger Strömung, weiten Flächen und zahlreichen Buchten.
Für Sie bedeutet das einen beeindruckenden Einstieg in die Region:
• viel Platz, kaum Gedränge
• stabile Bedingungen, weniger strömungsabhängig
• sehr gut vom Ufer oder Boot befischbar
• ideal für längere, entspannte Ansitze
Fischbestand (typisch für diesen Abschnitt):
• Wels – sehr gute Bestände, auch große Exemplare
• Karpfen – weit verbreitet, gute Fangchancen
• Zander – besonders interessant für Spinnfischer
• Hecht – in ruhigeren Zonen und Buchten
• Weißfische in großer Zahl
Dieser Abschnitt zählt zu den fischreichsten Bereichen der gesamten Donau und bietet außergewöhnliche Chancen. Im Jahr 2025 wurde hier ein Wels von nahezu drei Metern Länge gefangen, ein Beleg für das vorhandene Potenzial.
Die Gegend selbst ist offen und weitläufig, mit Blick auf die serbische Seite, sanften Hügeln und ruhigen Uferzonen. Sonnenaufgänge und -untergänge sind hier besonders eindrucksvoll. Für Einsteiger und erfahrene Angler ein wunderbares Erlebnis.
Weiter flussabwärts verändert sich die Donau stark. Der Fluss wird enger, die Ufer rücken zusammen, Felsen und steile Hänge prägen das Bild. Statt weiter, ruhiger Wasserflächen entstehen hier Strömung, Kanten und Tiefenunterschiede, die das Gewässer lebendiger und anspruchsvoller machen.
Für Sie ist das ein ganz anderes Revier als bei Moldova Nouă:
• mehr Struktur im Wasser (Kanten, Löcher, Strömung)
• gezielteres Fischen statt großflächigem Ansitz
• ideale Bedingungen für Spinnfischen und aktive Methoden
• hohe Wahrscheinlichkeit auf Raubfische
Fischbestand (typisch für diesen Abschnitt):
• Zander – besonders an Kanten und Übergängen
• Wels – häufig in tieferen Bereichen und Strömungskanten
• Hecht – in ruhigeren Zonen und Buchten
• Barsch und Weißfische
Die Landschaft wirkt hier deutlich intensiver: enger Flusslauf, felsige Abschnitte und wechselnde Lichtverhältnisse entlang der Ufer. Jeder Abschnitt sieht anders aus, jeder Spot muss neu gelesen werden.
Die zweite Etappe der Reise bringt mehr Bewegung und Herausforderung ins Programm und ergänzt den ruhigen Einstieg an der breiten Donau perfekt. Der Fluss wird tiefer, die Strömung deutlicher spürbar und es entstehen Kanten und Unterstände, die auch für große Fische interessant sind.
Gleichzeitig ist dieser Teil einer der markantesten Abschnitte der Region. Die Ufer steigen an, der Fluss wirkt kompakter und die Umgebung verändert sich deutlich. Auch ohne Angeln ist das ein Abschnitt, der in Erinnerung bleibt.
Das Forellenfischen findet in den Bergregionen rund um Sasca Montană statt, vor allem im Gebiet des Cheile Nerei-Beușnița Nationalpark. Hier entspringen zahlreiche kalte, sauerstoffreiche Bäche, die ideale Bedingungen für Forellen bieten.
Die Gewässer sind typisch für diese Region:
klar, kühl, steinig, mit tiefen Gumpen und schnell fließenden Abschnitten. Die Nera, der kleine Grenzfluss zu Serbien, entspringt in den Bergen und durchschneidet später eine der wildesten Schluchten Rumäniens.
Für Sie bedeutet das:
• sehr gute Sichtverhältnisse im Wasser
• viele natürliche Standplätze (Steine, Gumpen, Kanten)
• aktives, abwechslungsreiches Fischen
• hohe Wahrscheinlichkeit auf Kontakte
Erfahrungen aus der Praxis und Anglerberichten zeigen:
• Forellenbestände sind stabil
• Fangzahlen können sehr hoch sein
• teils „Fisch nach Fisch“ möglich, besonders bei richtiger Technik
Wichtiger Unterschied zu vielen anderen Ländern:
• in dieser Region gibt es oft keine strengen Entnahmebegrenzungen
→ mehrere Forellen können legal gefangen werden
→ deutlich mehr Aktivität als in stark regulierten Gewässern
Fischarten:
• Bachforelle (Hauptfisch)
• vereinzelt größere Exemplare über 30 cm möglich
• zusätzlich Weißfische und kleinere Arten in Nebenbächen
Was die Gegend so besonders macht:
• kaum befischte Gewässer
• keine überlaufenen Strecken
• echte Wildnis statt regulierter Angelzonen
• ständig wechselnde Spots innerhalb kurzer Distanz
Das Angeln bewegt sich entlang des Baches. Jeder Pool, jeder Stein kann ein neuer Spot sein. Genau das macht den Unterschied zur Donau.
Dieser Teil der Reise ist bewusst der intensivste Abschnitt und bildet den krönenden Abschluss dieser abwechslungsreichen Reise in den noch unerschlossenen Süden Rumäniens.
Jede der drei prägenden Zonen dieser Gegend ist für sich etwas Besonderes. Die Donau, das Ufer und die dahinterliegenden Höhen der beginnenden Karpaten.
Im Zuge Ihres Aufenthalts werden diese drei sehr unterschiedlichen Ökosysteme auch abseits des Angelns erkundet.
Zu Wasser bei einer Fahrt auf der Donau, die Sie unter anderem zu der außergewöhnlichen Insel Ostrovul Moldova Veche mit den frei lebenden Wildpferden führt.
Zu Pferd erkunden Sie das Land. Ein im Alltag hier noch gebräuchliches Pferdefuhrwerk holt Sie ab und bringt Sie zu schön gelegenen Punkten mit Blick über Donau und Landschaft.
Und das Ufer lernen Sie bei einem gemeinsamen Abend mit typischem Festessen aus der Region, wie zum Beispiel Spanferkel, Lamm oder frischem Fisch, sowie einem Glas Țuică am authentischsten kennen.
Die Erkundung der Gegend wird individuell an Ihre Wünsche und Angelzeiten angepasst. Sollten Sie noch mehr Aktivitäten suchen, die den "Beifang" faszinieren, bietet die Gegend ein vielseitiges Programm!
Die möglichen Aktivitäten für Ihre Begleitung sind zahlreich und vielfältig. Mit Băile Herculane liegt eine der ältesten Thermenregionen Europas in unmittelbarer Nähe. Bereits die Römer nutzten hier die Thermalquellen und nannten diesen Ort „heilige Wasser des Herkules“. Später entstand unter den Habsburgern eine eindrucksvolle Bäderarchitektur. Historische Gebäude, frei zugängliche warme Quellen entlang des Flusses und die Lage zwischen Bergen machen den Aufenthalt dort besonders. Dieses Angebote
Weiters bietet die Umgebung viele Möglichkeiten für den Tag. Ausflüge nach Serbien, Fahrten entlang der Donau, ruhige Badeplätze, Wasserfälle, kleine Wanderungen oder einfach Zeit in der Natur. Wer aktiv sein will, findet genug Optionen, wer es ruhiger angeht, ebenso.
Die Unterkünfte sind sauber, gepflegt und so gewählt, dass sie direkt an den besten Plätzen liegen.
An der Donau können Sie quasi vom Bett aus die Rute auswerfen.
Und die Pension in den Bergen bildet den Ausgangspunkt für unterschiedliche Routen. Von dort aus sind verschiedene Angelplätze sowie zahlreiche sehenswerte Punkte in der Umgebung gut erreichbar. Die Lage ermöglicht es, sowohl die Gewässer als auch die umliegende Landschaft gezielt und ohne großen organisatorischen Aufwand zu nutzen und ist beinahe eine eigene Reise wert.