Auf drei Etappen erkunden Sie schwach befischte Forellenbestände mit freier Entnahme. Jede Station bringt andere Bedingungen, andere Strukturen und eine eigene Herangehensweise.
Den Einstieg machen Sie in Sasca Montană, bekannt für die klaren, kühlen Gewässer der Nera und die besondere Prägung der gesamten Region. Die Gegend ist bekannt für ihre intensiv blauen, klaren Karstquellenbecken, darunter das Lacul Ochiul Beiului, dessen konstante Temperatur und außergewöhnliche Farbgebung diese Landschaft prägen.
Der Fluss selbst führt hier durch ein weitgehend unberührtes Tal mit konstanter Wasserführung und guter Sichttiefe. Kiesbänke, ruhige Gumpen und längere Strecken wechseln sich ab und ermöglichen ein gezieltes Vorgehen. Geringe Erschließung, wenig Bebauung und kaum Angeldruck sorgen dafür, dass die Bedingungen konstant bleiben und die Bestände erhalten sind.
Ab 1.400 € pro Person
Die zweite Etappe führt an den Miniș, einen ruhig gelegenen Nebenfluss der Nera im Anina-Gebirge. Das Wasser ist klar, kühl und deutlich schmaler als in Sasca Montană. Der Fluss wirkt abgeschiedener, weniger begangen und näher an der ursprünglichen Landschaft.
Der Miniș bietet viele unterschiedliche Abschnitte auf kurzer Strecke. Wechsel zwischen flacheren Bereichen, kleinen Rinnen und tieferen Gumpen sorgen dafür, dass sich die Tage gut aufteilen lassen. Mehrere Zugänge ermöglichen es, verschiedene Stellen in unmittelbarer Nähe anzufahren.
Die Umgebung ist waldreich und ruhig. Wenig Bebauung, kaum Betrieb und nur wenige Besucher. Genau das macht diesen Abschnitt aus. Er ergänzt die erste Etappe um eine deutlich ruhigere, zurückgezogene Variante.
Die dritte Etappe führt in den Bereich rund um Herkulesbad, wo sich das Angeln deutlich vom bisherigen Verlauf unterscheidet. Die Gewässer im Cerna-Tal sind abwechslungsreicher, stellenweise tiefer eingeschnitten und verlaufen enger zwischen bewaldeten Hängen. Das Wasser ist klar, kühl und weist unterschiedliche Zonen auf, die ein angepasstes Vorgehen erfordern.
Auf kurzer Distanz ergeben sich viele Möglichkeiten. Ruhigere Abschnitte wechseln mit schnelleren Passagen, tiefere Stellen liegen oft direkt neben flacheren Bereichen. Dadurch lassen sich mehrere Plätze an einem Tag gezielt anfahren, ohne lange Wege. Die Region ist besser erschlossen als die vorherigen Etappen, bietet dafür aber mehr Auswahl und Flexibilität.
Diese Etappe bildet den Abschluss, weil sie alles verbindet. Mehr Variation, mehr Optionen und gleichzeitig die Möglichkeit, den Aufenthalt mit den Gegebenheiten vor Ort zu kombinieren.
Das Rahmenprogramm dieser Reise führt Sie weiter in die umliegenden Berg- und Waldgebiete.
Abseits der üblichen Wege erschließt sich eine Landschaft, die in weiten Teilen unberührt geblieben ist. Die Erkundunstouren erfolgen in Begleitung erfahrener Guides und führen zu Punkten, die sonst kaum erreichbar sind.
Zunächst mit dem Pferdefuhrwerk zu höher gelegenen Stellen mit Blick über die Täler.
Ferner durch Offroad-Touren, die in noch abgelegenere Bereiche führen. Dort ergibt sich die Möglichkeit zur Beobachtung von Wildtieren. In den Wäldern der Region leben unter anderem Bären, Wölfe, Wildschweine und weitere Arten, die in den ruhigeren Stunden aktiv und mit etwas Glück erblickt werden können.
Ein Grillabend bei typischem Festessen aus der Region, wie zum Beispiel Spanferkel, Lamm oder frischem Fisch, sowie einem Glas selbstgebranntem Țuică bildet wohl den kulinarischen Höhepunkt der Reise.
Die Strecke zwischen Sasca Montană und Băile Herculane zählt zu den eindrucksvollsten Verbindungen im gesamten Banater Bergland. Die Verbindung der Angeldestinationen führt sie durch abgelegene Täler, über Höhenzüge und durch das Gebiet rund um das Almăj-Gebirge.
Die Straße zieht sich in langen Kurven durch bewaldete Hänge, öffnet sich immer wieder zu weiten Blicken über Täler und führt durch Dörfer, in denen sich seit Jahrzehnten kaum etwas verändert hat. Kaum Verkehr, wenig Bebauung und eine eindrucksvolle Landschaft.
Allein diese Strecke ist bereits ein Teil der Reise.
Unterwegs ergeben sich zahlreiche Punkte, an denen man anhält, um Aussicht, Ruhe, Wald und Weite zu genießen und auf Fotos festzuhalten.
Dadurch wird jeder Ortswechsel zur Panoramafahrt.