Während der eine Teil der Gruppe den ganzen Tag im Wasser stehen möchte,
möchte der andere Teil lieber den ganzen Tag im Wasser liegen.
Für beide bietet die Region ums Eiserne Tor beste Voraussetzungen.
Genießen Sie die Ruhe an den Gewässern, die schon die Römer als 'Ad Aquas Herculi Sacras', die heiligen Wasser des Herkules, verehrten.
Herkulesbad verfügt über zahlreiche schwefel-, chlor- und natriumhaltige Thermalquellen. Diese treten mit unterschiedlichen Temperaturen und Mineralisierungen aus dem Gestein aus und werden sowohl für therapeutische Zwecke als auch zur allgemeinen Entspannung genutzt.
Neben historisch bedeutenden und modernen Hotels finden sich entlang des Flusses Cerna frei zugängliche, in den Fels oder Boden eingelassene Becken (lokal „Gropi“ genannt). Hier vermischt sich das heiße Quellwasser mit dem frischen Gebirgswasser.
Băile Herculane zählt zu den ältesten Thermenorten Europas. Bereits die Römer nutzten hier die warmen Schwefelquellen und errichteten Badeanlagen, die sie dem Herkules weihten. Die Lage im engen Tal der Cerna, umgeben von Bergen und gespeist von natürlichen Thermalquellen, machte den Ort früh zu einem festen Bestandteil römischer Badekultur.
Im 18. und 19. Jahrhundert erlebte Herkulesbad unter der Habsburger Monarchie seine Blütezeit. Es entstanden repräsentative Badehäuser, Hotels und Promenaden im kaiserlichen Stil. Der Ort entwickelte sich zu einem der bekanntesten Kurorte der Monarchie, besucht von Adel, Offizieren und wohlhabenden Reisenden. Architektur und Ambiente dieser Zeit prägen das Ortsbild bis heute.
Nach Phasen des Verfalls wird der Ort seit einigen Jahren wieder verstärkt genutzt und teilweise modernisiert. Neben historischen Gebäuden stehen heute renovierte Anlagen und moderne Spa-Bereiche zur Verfügung. Dadurch entsteht eine Mischung aus Geschichte, Architektur und aktueller Nutzung, die den Aufenthalt deutlich von klassischen Thermenorten unterscheidet.