Damit Ihr durchaus gewagter Schritt, Ihr Land zu verlassen, kein Griff ins Klo wird, gibt es Auswandern auf Probe.

Viele Menschen tragen den Gedanken an ein anderes Leben seit Jahren mit sich herum. Gleichzeitig tauchen immer wieder dieselben Fragen auf: 
-Passt ein abgelegenes Leben wirklich zu mir. 
-Halte ich mehr Ruhe und weniger Umfeld gut aus oder brauche ich mehr Nähe zu anderen Menschen. 
-Ist Einsamkeit für mich belastend oder suche ich sie sogar. 
-Wäre ein Leben in einer kleinen Gemeinschaft für mich besser. 
-Komme ich mit der Gegend, den Menschen, der Sprache und dem Alltag zurecht.
-Reicht mein Geld. 
-Kann ich mir dort etwas aufbauen. 
-Fühle ich mich auf einem Hof wohl. 
-Liegt mir Gartenarbeit, Tierhaltung und ein einfacherer Tagesablauf überhaupt.

Für genau diese Fragen haben wir für Sie das Angebot Auswandern auf Probe. Sie bekommen für einen von Ihnen bestimmten Zeitraum einen vorbereiteten und bewohnbaren Hof, auf dem Sie das Leben im Banat in Ruhe testen können. Der Aufenthalt kann je nach Wunsch einige Wochen, mehrere Monate oder bis zu einem Jahr und länger dauern. Der Hof kann einfach ausgestattet oder nach Ihren Vorstellungen vorbereitet werden. Tiere, ein vorgeplanter Garten, Grundausstattung, kleinere Reparaturen und weitere Wünsche können im Vorfeld abgestimmt werden. So sehen Sie im Alltag, ob diese Form des Lebens wirklich zu Ihnen passt.

Viele Unsicherheiten lösen sich erst, wenn man vor Ort lebt. Erst dann merkt man, wie man mit Ruhe, Entfernung, einfachen Abläufen und mehr Eigenverantwortung zurechtkommt. Man sieht, wie viel Arbeit ein Garten tatsächlich macht, wie sich Tierhaltung in den Tagesablauf einfügt, wie Rohmilch schmeckt, wie wichtig Nachbarn und Austausch für das eigene Wohlbefinden sind und ob man sich in der Region langfristig sehen kann. Wer einige Monate dort lebt, gewinnt eine Grundlage für eine Entscheidung, die weit mehr wert ist als jede Vorstellung von außen.

Ein großer Vorteil liegt darin, dass man sich Zeit lassen kann. Niemand muss sofort alles aufgeben und endgültig festlegen. Man kann prüfen, ob der Ort, die Lebensweise und das Umfeld zum eigenen Wesen passen. Man kann erleben, ob ein Hof mit Garten, Tieren und mehr Eigenständigkeit erfüllt oder überfordert. Man kann herausfinden, ob man lieber für sich lebt, stärker in eine Gemeinschaft hineinwächst oder irgendwo dazwischen seinen Platz findet.

Auch die wirtschaftliche Seite spielt eine wichtige Rolle. Viele Menschen wollen wissen, ob sie in der Gegend nur günstiger leben oder sich dort auch auf Dauer etwas aufbauen können. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die man in Betracht ziehen kann. Dazu gehören neben Landwirtschaft, Tierhaltung und ev. Direktvermarktung, auch einfache touristische Angebote, Handel (z.B. mit regionalen Produkten) und weitere Vorhaben, die zur Region und zu den eigenen Fähigkeiten passen. Einige davon sind am Papier bereits vorbereitet und können gemeinsam verwirklicht werden. 
Nicht jeder Weg passt zu jedem Menschen. Genau deshalb ist die Probephase vor allem für jene, die sich noch nicht ganz sicher sind, ein kluge Schachzug. Man bekommt ein Gefühl dafür, was vor Ort gebraucht wird, was realistisch ist und was zur eigenen Person passt.

Ihr Weg ins Banat kann so gestaltet werden: 
Am Anfang steht die Reise in die Region. Danach kann ein Hof für eine Probezeit organisiert werden. Im Anschluss fällt die Entscheidung, ob daraus mehr wird. Wer bleiben will, kann den nächsten Schritt in Richtung Hauskauf, langfristige Miete, Selbstversorgung, kleiner Betrieb oder neues Gemeinschaftsprojekt gehen. Wer merkt, dass das Leben dort doch nicht das Richtige ist, hat wichtige Klarheit gewonnen und eine Erfahrung gemacht, die ihm niemand mehr nehmen kann. 

Für Menschen mit Wunsch nach mehr Freiheit, mehr Ruhe, mehr Boden unter den Füßen und einem überschaubareren Leben kann Auswandern auf Probe ein sinnvoller Einstieg sein. Man sieht die Region, man erlebt den Alltag, man prüft die eigenen Grenzen und Möglichkeiten und man lernt eine Lebensform kennen, die in Westeuropa für viele längst unerschwinglich oder gar nicht mehr erreichbar geworden ist.